Rund 50 Menschen kamen zusammen - mittendrin auch die Firmlinge aus Lathen und Lathen-Wahn. Ein Gottesdienst unter freiem Himmel, anders als sonst, aber mit umso mehr Herz.
Markus Vähning von Helping Hands erzählte von seinem Engagement und gab uns einen wichtigen Gedanken mit auf den Weg: Dankbarkeit für das, was wir haben, statt sich über Nichtigkeiten aufzuregen. Dagmar Winkel sprach über ihre Arbeit im Begegnungscafé in Lathen und brachte es auf den Punkt: "Ein Lächeln kann so viel bewirken. Es öffnet Herzen und macht den Weg zueinander kürzer."
Beide sagten auch: Ihr Einsatz tut nicht nur anderen gut - sondern auch ihnen selbst. Helfen, sich engagieren, für andere da sein - das gibt Sinn, Kraft und Freude.
Doch nicht nur Worte, sondern Taten standen im Mittelpunkt. "Reden ist gut - handeln ist besser!" war das Motto. Während Musik von Adel Tawil ("Gott steh uns bei") und den Ärzten ("Deine Schuld") uns zum Nachdenken brachte, wurde das Pflaster um uns herum immer bunter. Worte wie Respekt, Mitgefühl, Zuhören, Handeln, Hinschauen wurden auf den Boden geschrieben - ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit.
Beim Friedensgebet wurde deutlich: Kleine Schritte aufeinander zu machen einen großen Unterschied. Am Ende gingen alle mit neuen Gedanken nach Hause - bereichert, beschenkt und mit der Erkenntnis: Menschlichkeit zeigt sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in dem, was wir tun.